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Warum Windmessung

Warum Windmessung?

Ein Windpark ist eine multi-Millionen-Investition, die Kosten für eine hochwertige Windmesskampagne sind im Verhältnis dazu sehr gering. Dennoch scheuen viele Investoren und Windparkprojektierer vor den Kosten zurück – warum ist eine hochwertige Windmessung nötig? Warum muss ein Jahr gemessen werden? Warum sind billige Alternativen nicht geeignet? Wie wirkt sich eine schlechte, ungenaue Windmessung auf mein Windpark-Projekt aus?

Hohe Qualität in der Windmessung zahlt sich aus!

Seit windhunter 1999 angefangen hat, Windmessmasten zu bauen, haben wir uns mit diesen Fragen beschäftigt, um unseren Kunden genau die Lösungen anbieten zu können, die für ein erfolgreiches Windenergieprojekt wichtig sind. Eins hat sich von Anfang an gezeigt: hohe Qualität in der Windmessung zahlt sich aus! Auch nach Jahren, wenn die Windenergieanlagen schon lange laufen.

P=1/2 * (ρ*A*v³)

Der Grund für die Notwendigkeit einer hochwertigen Windmessung liegt in der Natur des Windes. Da wir weder die Windenergie selbst noch die Leistung, die der Wind produziert, direkt messen können, müssen wir aus den messbaren Parametern die Leistung berechnen (Die Leistung multipliziert mit der Zeit, während der die Anlage mit besagter Leistung läuft, ergibt die Energie, die maximal geerntet werden kann):

 

 P=1/2 * (ρ*A*v³)

P = Leistung

ρ = Luftdichte

A = Rotorfläche

v = Windgeschwindigkeit

 

Wie so oft steckt der Teufel im Detail: die Windgeschwindigkeit geht mit der dritten Potenz in die Leistung und damit in die Windenergie ein! Verdoppelt sich die Windgeschwindigkeit hat der Wind die achtfache Leistung, bzw. er enthält achtmal so viel Energie! Umgekehrt enthält er nur noch ein Achtel der Energie, wenn sich die Windgeschwindigkeit halbiert. 

Fazit: selbst kleinste Messfehler potenzieren sich enorm, bei einer ungenauen Messung entstehen hohe Unsicherheiten bei der Ertragsabschätzung im anschließenden Gutachten.